Freitag, 24. Februar, 2017  Aus dem Bereich: News Lokal

Steigende Waffenscheinanträge in Nordwestmecklenburg

Antrag in MeckPomm

In Deutschland findet eine Wende statt, die viele sehr vorsichtig beäugen und sich fragen, wohin das noch führt.

Die Zahl der Anträge auf eine Waffenbesitzkarte oder einen kleinen Waffenschein steigt und steigt.

In Zeiten, in denen nicht nur Amokläufe, sondern auch Terroranschläge verübt werden, werden die Bürger vorsichtig, was eben zu der vermehrten Antragsstellung führt. Sehen wir uns einmal die aktuelle Situation in Nordwestmecklenburg an.

Situation in Nordwestmecklenburg

Nicht nur in Nordwestmecklenburg, sondern in ganz Deutschland wird aufgerüstet. Nach den Sprengstoffanschlägen in Dresden, dem Brandanschlag in Döbeln von Reichsbürgern, dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt und noch einigen Anschlägen mehr, haben sich 768 Menschen dazu entscheiden, den Kleinen Waffenschein zu beantragen. In dem Landkreis waren das 312 mehr als 2015. Wie viele es in diesem Jahr werden, bleibt abzuwarten.

Aktuell registrierte Waffen und Verstöße

Der Landkreis Nordwestmecklenburg hat außerdem bekannt gegeben, dass derzeit 902 Lang- und Kurzwaffen registriert wurden. Doch nicht alle, die über den kleinen Waffenschein verfügen, gehen verantwortungsbewusst mit ihm um. So kam es 2015 immerhin zu 76 Verstößen gegen das Sprengstoff-, Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz. Das ist eine ganze Menge, wenn man die Zahl der registrierten Waffen beachtet.

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